Stadtapotheke Schalkau

 

 

 

 

 

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Telefon: 036766/20501

 

Apothekerin
Elke Schüssler

Sonneberger Str. 4
96528 Schalkau
 


Die Apotheke im Wandel der Zeiten

Einer nachgewiesenen Apothekertätigkeit ging man wohl zuerst in der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts in Bagdad nach. Dort stand auch bereits im 9. Jahrhundert ein erstes Amtliches Arzneibuch zur Verfügung das Gültigkeit für alle Krankenhäuser und Apotheken im Osten des Islamischen Reiches hatte und mindestens 200 Jahre in Gebrauch war.
 
In Europa hingegen wurden bis ins 13. Jahrhundert Arzneimittel durch Ärzte und Priester zubereitet. Meist nur in den Klöstern hatten sich, nach dem Untergang des Römischen Reiches, einige Mönche speziell mit der Züchtung und Verarbeitung von Heilkräutern beschäftigt. Außerdem waren dort Bruchstücke der Kenntnisse großer antiker Gelehrter wie Hippokrates und Galen bewahrt worden.
 
Erst durch die >Constitutiones< Friedrich II (1194-1250), dem ersten Gesetzeswerk zur Trennung von Arzt und Apotheker, kam es zu einer schriftlichen Regelung des Gesundheitswesens. Die zunehmende Komplexität der Medikamente hatte eine Arbeitsteilung nötig gemacht, welche durch die beginnende Spezialisierung des mittelalterlichen Kleinhandelsgewerbes noch vorangetrieben worden war.
 
Zunächst waren die Apotheker fliegende Händler, die von Stadt zu Stadt zogen und ihre Waren in offenen, transportablen Verkaufsständen anboten, welche später von festen, oft prachtvoll gestalteten Bürgerhäusern abgelöst wurden.
 
Die Apotheke wandelte sich von der ”Kräuterkammer” der Klöster, die vornehmlich zur Aufbewahrung von Heilkräutern diente, zum Verkaufsort für Heilpflanzen, Drogen, Gewürzen und in zunehmenden Maße für im eigenen Labor hergestellten Arzneimittel.
 
So wurden zu Beginn des 15. Jahrhunderts in vielen, allerdings nur größeren Städten, die ersten deutschen Apotheken gegründet (z. B. 1404 Nürnberg, 1409 Leipzig).
Auf dem Land war man allerdings weiter auf die Not- und Handapotheken der Ärzte angewiesen.


Die Schalkauer Apotheke

Im südthüringer Raum scheint Hildburghausen die erste Stadt gewesen zu sein, zu deren Stadtbild eine Apotheke gehörte. Urkundlich wird dort im Jahre 1609 eine Apothekerin Barbara Meyerin erwähnt.
 
Erst viele Jahre später betrieb Apotheker Ruderich aus Eisfeld von 1861 an eine Filialapotheke in Schalkau (im Haus-Nr. 143, Sonneberger Strasse), als deren Verwalter er Apotheker Armin Ortmann einsetzte. Dieser erhielt 1864 die Konzession zur Führung einer selbstständigen Apotheke.


Apotheker Alfred Mohr mit Mitarbeiterinnen Gisela Michaelis (links) und Christel Renner (rechts)


1964: 100 Jahre
Stadt-Apotheke Schalkau


Etwa 1870 baute Ortmann die jetzige Apotheke, die ausser der Apothekerwohnung nur dem Betrieb der Apotheke diente.
Nach seinem Tod übernahm 1885 Ludwig Flessa die Apotheke, der sie dann 1911 an seinen Schwiegersohn Ludwig Maisel übergab. Bereits 1927 verstarb dieser jedoch recht früh, was zur Folge hatte, dass die Stadt-
Apotheke in den darauffolgenden Jahren von einer ganzen Reihe von Verwaltern, zuletzt Apotheker Paul Weinhold, bewirtschaftet wurde.
 
1956 wurde sie schließlich verstaatlicht. Das Amt des Apothekenleiters hatte bis 1957 Apotheker Brüssler inne, der dann vom Apotheker Alfred Mohr abgelöst wurde.
 
Ab 1966 leitete Pharmazie-
rat Walter Schubert die Stadt-Apotheke, bis diese nach der Wende von der Treuhandgesellschaft reprivatisiert wurde.


1993 übernahm die jetzige Inhaberin Elke Schüssler die Stadt-Apotheke.
Diese wurde anschliessend ausführlich umgebaut und nach modernen Gesichtspunkten neu eingerichtet, um den Anforderungen der heutigen Arzneimittelversorgung und den erheblichen rechtlichen Auflagen zu genügen.

Ansicht Stadt-Apotheke vor dem Umbau 1993

 

  Stadt-Apotheke Schalkau • Sonneberger Str. 4 • 96528 Schalkau • info@stadt-apotheke-schalkau.de

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